A Billion Livesheißt ins Deutsche übersetzt „Eine Milliarde Leben“. Mit diesem Titel spielt der Dokumentarfilmer Aaron Biebert auf eine Aussage der Weltgesundheitsorganisation WHO an. In dieser prognostiziert die WHO, dass im 21. Jahrhundert 1 Milliarde Menschen an den Folgen Ihres Konsums von Tabakzigaretten sterben werden.

Die Dokumentation widmet sich ausschließlich dem Thema E-Zigarette im gesellschaftlichen Zusammenhang und findet – ohne bislang überhaupt im Kino gelaufen zu sein – in Dampferkreisen und bei E-Zigaretten-Gegnern bereits jetzt sehr große Beachtung. Die Redaktion von Mr-Smoke möchte Ihnen mit dieser kleinen Preview eröffnen, worum es in der Dokumentation geht, und warum dieser Stoff noch vor dem offiziellen Filmstart für erbitterte Diskussionen bei Befürwortern und Gegnern der elektrischen Zigarette sorgt.

A Billion Lives - E-Zigaretten-Dokumentation kommt ins Kino

Quelle: abillionlives.com

Rufschädigende Falschmeldungen über die E-Zigarette

Aaron Biebert, der Macher von „A Billion Lives“, legt in seiner Dokumentation anhand von Fakten offen, dass es sehr viele Meldungen über die Elektro-Zigarette gibt, die wissentlich falsch sind. Er sieht in diesem Umstand den bewussten Versuch, die großen und positiven Potentiale der E-Zigarette von der Öffentlichkeit fern zu halten und sie nachhaltig zu diskreditieren. Seinen Recherchen zufolge, stecken dahinter Big Pharma und unterschiedliche Einrichtungen des öffentlichen Lebens, die ein Interesse daran haben, die elektrische Zigarette vom Markt zu verdrängen. Interessanterweise kämpfen die Tabakkonzerne, wie seine Dokumentation zeigen wird, dabei nicht an vorderster Front gegen ihren unliebsamen Konkurrenten E-Zigarette.

E-Zigarette vs. Tabak-Industrie?

Biebert sieht keinen Grund für die Vermutung, dass gerade Tabakkonzerne diejenigen sind, die am erbittertsten gegen die elektrische Zigarette vorgehen. Der Dokumentarfilmer erkennt vielmehr in einem Zusammenspiel von Pharmakonzernen, Non-Profit-Organisationen und Medien den Kern für die zahlreichen und den Ruf stark schädigenden Fehlinformationen. Dadurch komme es zu einem völlig verzerrtem Bild beim Blick auf das Thema E-Zigarette und deren angeblich schädlichen Konsum.

„A Billion Lives“ soll Menschen über Elektro-Zigaretten aufklären

Mit seinem Dokumentarfilm „A Billion Lives“ möchte Aaron Biebert zwei maßgebliche Ziele erreichen. Ihm ist es wichtig, Menschen aufzuklären und Raucher von herkömmlichen Tabakzigaretten dazu zu bewegen, ihr stark gesundheitsschädigendes Laster aufzugeben. Das eine seien – wie auch die WHO vorhersagt – die 1 Millionen Menschen, die noch in diesem Jahrhundert an den Folge ihres Tabakkonsums sterben werden. Das andere und noch stärker zu gewichtende aber die Milliarden von Menschen, für die die E-Zigarette eine echte Chance darstellt. Um von ihr zu profitieren, müssen sich diese Menschen allerdings auch für sie entscheiden dürfen, was Gegner aus Eigennutzen allerdings mit aller Macht verhindern wollen. Und das, ohne durch irreführende Meldungen verunsichert zu werden. Diese Ziele sind für ihn die größte Motivation und prägen seine höchst engagierte und aufklärerische Dokumentation über die elektrische Alternative zur herkömmlichen Tabakzigarette.

Biebert appelliert mit seinem sehr gut recherchierten Film an Entscheider, Politiker und Führungskräfte, dass sie sich ausschließlich auf verifizierbare Fakten im Kontext mit der E-Zigarette besinnen und sich bei wichtigen Entscheidungen nicht von falschen Faktoren leiten lassen sollten.

Mit seinen Erkenntnissen, die der Filmemacher in „A Billion Lives“ offenbart, dürfte eine weitere angeregte Diskussion über E-Zigaretten und deren Konsum angestoßen werden. Je nach Interessengruppe werden sie – dem Umstand, dass sie auf Faktenwissen basieren zum Trotze – mit großer Sicherheit kontrovers diskutiert werden. Eines hat Aaron Biebert allerdings schon jetzt geschafft: Mit seinem Film bewegt er Dampfer, Raucher und Nichtraucher, Politiker und Interessenvertreter zu einer neuen öffentlichen Auseinandersetzung mit der E-Zigarette. Und das ohne jedes Eigeninteresse, denn Biebert selbst ist weder Raucher noch Dampfer. Seine Forderungen, einen unvoreingenommenen Blick auf die elektrische Zigarette zu richten und ihre Chancen und Potentiale zu stärken, sind für ihn von solch‘ großer gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, dass er sie in seiner Dokumentation zum Thema machen musste. Mit dem Film kommt er einer Verantwortung nach, nachhaltig über skandalöse Machenschaften, die ausschließlich darauf abzielen, dem Image der E-Zigarette zu schaden, aufzuklären. Zu seiner Motivation, diese Dokumentation zu drehen, äußerte in einem Interview im Juni gegenüber dem Global Forum on Nicotine in Warschau:

„We know that there’s been controls in place and efforts to reduce smoking, yet 20 percent of people still smoke. Then when you hear that there’s alternatives, but they’re being harassed and reduced and held back by either ignorant people or people with motives that are questionable, you start saying this needs to get out there. So we feel that this story needs to get out there …“

Der Dokumentarfilm „A Billion Lives“ wird Anfang 2016 auch in die deutschen Kinos kommen.

Als kleinen Vorgeschmack auf „A Billion Lives“ präsentieren wir Ihnen gerne den Trailer zum Film:

Weitere interessante Einblicke geben Ihnen schon vorab diese Ausschnitte aus „A Billion Lives“: