Dampfer-Knigge: Wo darf man dampfen?
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Dampfer-Knigge: Wo darf man dampfen?

Die Elektro-Zigarette ist zweifelsohne eines der Genussmittel, die man gern mit aus dem Haus nimmt; zum Beispiel ins Restaurant, eine Bar oder auch mit in den Zug. Doch wo darf man dampfen und was gilt es dabei für ein “harmonisches Miteinander” zu beachten? Hier kommt unser Dampfer Knigge:

Die E-Zigarette in Bars und Restaurants

Knigge für Dampfer: Erlaubnis beachten oder einholen
Hier kann bedenkenlos gedampft werden! © L.Klauser – Fotolia.com

Viele Dampfer genießen Ihre Elektro-Zigarette gern nach einem guten Essen oder bei einem Glas Wein. Selbstverständlich, dass man dabei nicht ausschließlich in den eigenen vier Wänden bleiben möchte. Doch wo darf man dampfen? In der Gastronomie gibt es dazu hierzulande kaum verbindliche Regeln oder gar Gesetze. Immerhin, für Dampfer in Nordrhein-Westfalen steht seit Herbst 2014 fest: Dampfen fällt nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz und ist damit prinzipiell erlaubt. Warum “prinzipiell”? – Weil der Wirt hat hier das letzte Wort hat, d. h., ob wirklich gedampft werden darf, steht und fällt mit dem Hausrecht. Damit kommen wir zur vielleicht wichtigsten Dampfer-Knigge Regel: Auch wenn der E-Zigarette meist offen gegenüber gestanden wird, fragen Sie vor dem Dampfen in Bar oder Restaurant lieber einmal nach, ob dies auch gestattet ist. Dabei kann man dann gleich eventuelle Vorurteile ausräumen, spart sich böse Blicke und ist auf der sicheren Seite (und das nicht nur in Nordrhein-Westfalen).

Übrigens: Die Initiative “Dampfen Erlaubt” verteilt deutschlandweit Aufkleber, mit denen Gastwirte ihr Lokal als “dampferfreundlich” kennzeichnen können. Wenn Sie beim Eintreten also einen Sticker dieser Art entdecken, sind Sie mit der E-Zigarette auf jeden Fall willkommen.

Die E-Zigarette auf Reisen: Wo darf man dampfen?

Fragen kostet bekanntlich nichts – gehen Sie deshalb auf Nummer sicher. © Pixinoo – Fotolia.com

Während es in Flughäfen und auf Bahnsteigen Raucherbereiche und Kabinen gibt, stellt sich bei der elektrischen Zigarette bei langen Zugfahrten oder Flügen schnell die Frage: Wo darf man dampfen? Auf Bahnsteigen sind E-Zigaretten erlaubt. In der (Deutschen) Bahn leider nicht. Bei regionalen Verkehrsverbünden lohnt sich die Nachfrage direkt beim Schaffner, um die E-Zigarette vielleicht doch noch während der Fahrt genießen zu können. Ähnlich ist es bei Fluggesellschaften, ob der Gebrauch von E-Zigaretten in der Luft tatsächlich noch gestattet ist, klären Sie am besten mit dem Bordpersonal. Viele Dampfer berichten von positiven Erfahrungen an Bord gerade größerer Fluggesellschaften. Vor dem Abflug unbedingt beachten sollten Sie, dass Sie mit Ihrem Gerät auch durch die Handgepäckkontrolle kommen müssen. D.h. zum Beispiel, dass die zulässigen Flüssigkeitsmengen auch durch Liquid nicht überschritten werden dürfen.

Dampfen in Kino, Theater und Co.

Rücksichtnahme erhöht den Wohlfühlfaktor; jeder Fall ist individuell. © Innovated Captures – Fotolia.com

Früher, ganz früher durfte man in den oben genannten Etablissements sogar rauchen. Das ist schon lange vorbei und ob man mit der elektrischen Zigarette an die alten Zeiten anknüpfen kann, ist eher “unklar”. Auch hier entscheidet das Hausrecht. Dies ist verständlich, gerade wenn man an die enormen Dampfmengen bei Subohm-Geräten denkt. Diese könnten Zuschauern tatsächlich die Sicht vernebeln. Am besten fragen Sie auch hier kurz beim Personal nach und vielleicht auch gleich beim Sitznachbarn. So nehmen Sie Skeptikern von vornerein den Wind aus den Segeln und machen sich vielleicht sogar ein paar neue (Dampfer-)Freunde.

Sie haben eigene oder auch ganz andere Erfahrungen gemacht? Wo darf man dampfen?
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von sh|30. April 2015|15 Kommentare
15 Kommentare
  1. Hans 13. Februar 2016 at 16:02 - Antworten

    Ich fände das wichtig, dass es außen am Lokal erkennbar ist, dass dampfen erlaubt ist. Ich möchte das ohne Diskussion machen können und nicht fragen müssen oder unsicher sein. Die Leute sehen das immer noch als Rauch an und behaupten, daß komische Gerüche in der Luft vom Dampf kommen würden.
    Im Zug ist es nur auf der Toilette möglich, da geht kein Rauchmelder an und es kommt dem Geruch dort in jedem Falle zu gute.

  2. Moritz 3. März 2016 at 19:24 - Antworten

    Ich habe heute im (DB) Zug einen Dampfer angesprochen der fast jeden 2ten Atemzug durch seinen Dampfstängel tat. Glücklichweise kein Leistungsstarkes Teil. Er behauptete, dass man im Zug dampfen dürfe, was ich bezweifelte und daraufhin daheim mal das Internet befragte.

    Zunächste stieß ich auch diese Seite hier. Punkt 1 wäre abgehakt. Aber dann fiel mir dieser Satz auf:

    „Auf Bahnsteigen sind E-Zigaretten erlaubt“

    Ein Kollege zeigte mir vor kurzem ein Foto einer in der Nähe von Stuttgart ausgehangenen Hausordnung. Da war die E-Zigarette den Tabakwaren gleichgestellt. Hausordnung Stand 2015:
    http://www.bahnhof.de/file/bahnhof-de/6493602/YwR7F9jHrqmY5lPw7wwmN5CCSlQ/6493636/data/Hausordnung.pdf

    Im Abschnitt „Nicht gestattet ist…“
    “ Rauchen sowie die Benutzung elektrischer
    Zigaretten außerhalb der gekennzeichneten
    Raucherbereiche“

    Was mich (als Nichtraucher) am Dampf stört:
    Hauptsächlich die assoziation zum Zigarettenrauch.

    Nach über 2 Jahrzehnten in einer Großstadt und mehreren tausend Belästigungen durch Rauch habe ich den Reflex „erlernt“ die Luft bei kommenden Rauchschwaden anzuhalten. Da Reflexe keine bewussten Handlungen/Entscheidungen sind, gilt das natürlich auch bei Dampfschwaden. Die Hämmung besagten Dampf dennoch einzuatmen ist entsprechend hoch. Zumal so mancher es mit seinen Liquids übertreibt.

    Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich um jeden froh bin, der statt zu rauchen dampft. Weniger Gestank (beim und vorallem nach dem „Rauchen“), weniger Müll, weniger Unterstützung der Tabakkonzerne.

    Ich kann nur hoffen, dass der Staat nicht aus bloßer Geldgier den Wechsel zurück zur Zigarette durch entsprechende Gesetze/Steuern erzwingt.

  3. Biene 6. April 2016 at 20:53 - Antworten

    Ich verstehe diese Pseudo-Kriminalisieren von Dampfen echt nicht mehr. Für mich ist die Anti-Dampf-Lobby ein Produkt erfolgreicher Kampagnen der Tabak und Steuerlobby. Wenn ich dampfe Blase ich keine Steuern in die Luft. Ich finds übel, dass man mich zu Rauchern schickt, obwohl ich seit Jahren Nicht-Raucher bin. Stinkende Parfüm- und Schweissverbreiter sollten wenn dann auch da hin. Mein Gott, ein bisserl Leben und Leben lassen wäre gut

  4. Andre 15. Juli 2016 at 23:39 - Antworten

    Habe heute feststellen dürfen, das man auf Bahnhofen neuerdings nicht mehr mit der E-Zig. rauchen darf. Die Deutsche Bahn hat dies mit in die Hausordnung aufgenommen.

  5. Jcsjcs 4. September 2016 at 13:58 - Antworten

    Ich bin heute im Bahnhof hinter einem Intensivdampfer hergelaufen. Das war furchtbar. Natürlich hat der Dampf ein Aroma. Und es ist sehr unangenehm, darin herumlaufen zu müssen.
    Ich finde, Dampfer sollten sich da genauso zusammenreissen wie Raucher.
    In Flugzeugen ist dampfen zum Glück ebenfalls verboten. Auf engstem Raum ist Rücksicht angesagt!

    • Auge 27. April 2017 at 17:44 - Antworten

      dann darfst du auch nicht in die disco gehen da gibt es auch die nebelmaschinen und da ist das gleiche drin. oder sprin von der brücke. man kann sich auch einiges anspinnen.

  6. Matthias 13. Dezember 2016 at 22:37 - Antworten

    Ach Leute. Ich bin durch das „Dampfen“ anfangs mit Nikotin nun mittlerweile ohne vollständig von der Zigarettenindustrie weg und rauchfrei. (Danke liebe Erfinder) Tatsächlich mir hier Kommentare durchlesen zu müssen, dass der Geruch von Vanille oder Apfel oder welches Aroma auch immer benutzt wird, störend sei, „verwundert“ mich nur (um es höflich zu sagen) Stört mich denn der Geruch des Deos oder Parfüms dieser Person. Vielleicht? Wer weiß. Gibt es ein Gesetz dagegen? Nein! Weil Geruch nicht strafbar ist und sein kann. Die Schädigung der Gesundheit seiner Mitmenschen schon. Daher kann und darf es nicht strafbar oder in der Hausordnung verboten werden, ohne Nikotin zu Dampfen!!

  7. Pascal 11. Januar 2017 at 11:44 - Antworten

    Auf Kreuzfahrtschiffen ist das Dampfen auch erlaubt. Dort sind die E-Zigaretten aber den normalen Zigaretten gleichgestellt. Das bedeutet, es gibt ausgewiesene Bereiche wo man rauchen/dampfen darf. Allerdings ist es an Deck bei frischer Luft auch kein Problem, mal eben an der Dampfe zu ziehen. Sofern man keine Wolken schmeisst wie eine Dampflock, wird das auch fast Niemandem auffallen. Auf den Balkonen ist das wiederum auch kein Problem. Denn das Rauchen ist dort wenn es überhaupt verboten ist, nur verboten wegen der Feuergefahr, da Feuer das größte Gefahrenpotenzial an Bord eines Schiffes ist.

    • jv 12. Januar 2017 at 10:01 - Antworten

      Hallo Pascal,
      vielen Dank für deine Infos, was das Dampfen an Bord/Deck betrifft!
      Beste Grüße vom
      Mr-Smoke

  8. Aurel Pasca 21. Januar 2017 at 11:58 - Antworten

    Hallo, was ist mit E-Zigaretten in Raucherlokalen? Kann man dazu was sagen? Ich bin gestern Abend in ein Billiard-Club gewesen und habe das dort gedampft (Raucherlokal). Der Inhaber hat mir es mir dann verboten!! Und das 2017! Also, man kann vor Rauch nicht atmen, nicht richtig Billiard spielen und die E-Zigaretten sind hier das Problem?

  9. Daniel 27. Januar 2017 at 16:33 - Antworten

    Ich bin selbst Dampfer. Ich muss allerdings gestehen, dass ich verstehen kann, dass die hohe Dampfentwicklung störend sein könnte, gerade in Restaurants oder Kinos. Bei der Zigarette war es der Gestank, jetzt ist es die Menge an Dampf. 😉

  10. Hans 2. Mai 2017 at 11:40 - Antworten

    Ein Streitpunkt sind wahrscheinlich die Subohmdampfer. Wenn jetzt irgendwo Dampfen erlaubt ist, wird es garantiert wegen einigen Dampfern mit Nebelmaschine wieder verboten.

  11. Missy 16. August 2017 at 8:29 - Antworten

    Also ich bin sehr oft in Billiard cafe’s und die Fragen einen ob man einen Aschenbecher brauche oder nicht ich benötige ja keinen wenn ich dampfe. Doch es ist immernoch den jeweiligen restaurants deren Entscheidung ob sie es erlauben ob geraucht oder gedampft werden darf. Was ich aber unlogisch finde wieso Raucher sich den dampfern anschließen müssen es geht ja ganz und garnicht um den Rauch der dabei entwickelt wird sondern der Abfall die kippen stummel die nicht überall rum fliegen sollen und das dampfen macht doch keinen Dreck deswegen finde ich diese Aussage dampfer sollten Rauchern gleich gestellt werden unnötig

  12. Thomas 22. September 2017 at 17:29 - Antworten

    Keine Ahnung was hier diskutiert wird. Das mit dem Tabak könnte man vielleicht noch verstehen, aber harmlose Dampfer kriminalisieren?
    Das ist wohl der Hypochondrie genug. Tamara von Silly hat es auf den Punkt gebracht in Glückwunsch Herr Finanzminister. Also den überdrehten, militanten Nichtraucher eine Sonde ins Köpfchen, das bei jedem Stänkerversuch eine ordentliche Steuer auferlegt.
    Es gibt zwar eine sehr kultivierte Raucher Kultur, aber keine nicht -Raucher Kultur. Churchill, Schmidt, Adenauer, Manne Krug etc.

  13. Micha 3. Oktober 2017 at 16:19 - Antworten

    Meiner Erfahrung nach wird fast überall das Dampfen mit dem Rauchen gleich gesetzt. Völlig egal, ob es dafür einen nachvollziehbaren, rationalen Grund gibt oder nicht. Wo das Rauchen erlaubt ist, kann man auch dampfen, aber bei einem Rauchverbot ist es eher aussichtslos, eine „Sondergenehmigung“ für das Dampfen zu bekommen. Anfangs habe ich noch diskutiert, denn ich atme schließlich auch auch und stoße dabei CO² aus, was mir ja auch niemand verbietet. Dampfen ist nicht nennenswert schädlicher für umstehende Personen, aber dennoch ist es meist hoffnungslos. Inzwischen diskutiere ich auch nicht mehr, sondern entscheide mich wahlweise für ein anderes Etablissement, auf den Dampfverzicht oder mische mein Liquid den Umständen entsprechend. Wenn ich weiß, dass ich nur gelegentlich zum Dampfen komme, kommt halt ein Schuss mehr Nikotin und Coffein in das Pfeifchen und dann geht es auch ganz gut.
    In wenigen Ausnahmefällen ist dampfen erlaubt, wo das Rauchen verboten war. Das betrifft vor allem Bars und Cafés. Aber selbst im Jahr 2017 scheinen nicht alle diese Geräte zu kennen und schauen skeptisch. Dann wird es vorsichtshalber lieber verboten als erlaubt. Ja, der Deutsche scheint so zu ticken. Fühlt sich halt nur wohl, wenn alles reglementiert ist und lieber ist eine Sache zu viel verboten als eine falsche erlaubt. Muss man mit leben, denke ich.

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