Klaus persönliche Dampferstory

So kam Klaus (PLZ: 73262) zum Dampfen mit der Elektrozigarette:
Eigentlich kam ich zur Elektro-Zigarette durch einen Zufall, wie ich auch damals vom LKW auf den Bus umgestiegen bin.

Da sah ich das erste Mal einen Bus eines Fahrerkollegen auf einem Autohof der A5 und wunderte mich über die Einrichtung des Fahrzeuges. So erfuhr ich, dass es sich um einen Tourneebus handelte, mit welchem ausschließlich nur Künstler und deren Personal gefahren wurde. So erging es mir ebenfalls mit der Elektro-Zigarette.

Ich saß eines Tages etwa vor etwas mehr als 2 Jahren auf der Bierbank im Freien an einem der Tische, welche vor dem Vereinsheim in Reichenbach aufgestellt waren. Das Vereinsheim liegt direkt am Waldrand etwa 2 km außerhalb der Ortsgrenze von Reichenbach an der Landstraße nach Lichtenwald etwas zurückgelegen – fast zwischen den Bäumen am Bach welcher in früheren Jahren die Bannmühle mit seiner Wasserkraft versorgt hat und ein richtiges idyllisches Plätzchen gefunden hatte. Dazwischen gab es früher auch noch ein Ausflugslokal, das jedoch leider aus Altersgründen auf ein normales, aber sehr hübsches Mehrfamilienhaus reduziert wurde.

Er holte ein „Gerät“ aus seiner Tasche und fing an zu Dampfen…

So saß ich nun, auf meiner Bierbank an einem Sonntag Vormittag, zwischen mehreren Vereinskameraden und Kameradinnen an diesem – vor allem bei schönem Wetter – idyllischen Platz und fachsimpelte über dieses und jenes im Alltag unserer Hunde. Da setze sich ein Typ in Motorradkleidung an den Tisch, der wohl nur zufällig vorbeigefahren war und sich etwas bei uns aufhalten wollte. Er holte ein Gerät aus der Tasche, welches in einem sehr ansehnlichen Etui verstaut war, und fing an zu „Dampfen“. Ganz interessiert schaute ich seinem Treiben zu und konnte mir es letztlich nicht verkneifen, ihn darauf anzusprechen. So erfuhr ich, was es mit diesem Gerät auf sich hat und dass es sich nicht, wie ich zuerst vermutete, um ein Inhalationsgerät handelte, welches er vielleicht aus gesundheitlichen Gründen von seiner Kasse bezahlt bekam, sondern um eine elektrische Zigarette.

Ich hatte wohl davon schon gehört aber so etwas noch nie gesehen. So habe ich ihn nach allen Regeln der Kunst über dieses „Teil“ ausgefragt und es in der anfänglichen Skepsis ständig vergleichend mit dem normalen Rauchen (ich rauchte immerhin bis zu 40-50 Zigaretten am Tag) versucht heraus zu bekommen, ob dies wirklich eine Alternative für mich sein könnte. Da er mir aber eine Rechnung aufmachte, die in keinem Verhältnis zu meinem Aufwand an Zigaretten stand, obwohl ich darüber hinaus meine Zigaretten selbst gestopft habe, entschloss ich mich, mal selbst eine E-Zigarette zu versuchen. Ich ließ mir sagen, wie ich an solch ein Gerät herankomme und googelte Zuhause sofort im Internet. So stieß ich auf Mr-Smoke, dessen Namen auch genannt wurde, und bestellte mir ein Starterset.

Weitaus niedriger Kostenaufwand – kein „Raucher-Gestank“ mehr

Nach anfänglichen skeptischen Momenten, weil die Fülldichte des Rauches im Mund doch nicht so umfangreich und gaumenfüllend wie der Rauch einer normalen Zigarette ist, entschuldigte ich mir dies, dass meine Zigarette dafür auch keinen Akku hat und paffte fleißig weiter darauf los. So gewöhnte ich mich ziemlich schnell an meine elektrische Zigarette und konnte auch noch erfreulich feststellen, dass der Kostenaufwand für die Verbrauchsmaterialien tatsächlich weitaus niedriger war als beim herkömmlichen Rauchen.

Das tollste Erlebnis jedoch war, als ich notgedrungen mal wieder in die Klinik musste, konnte ich trotz Mitbewohner auf meinem Zimmer, ohne Probleme im Bett Dampfen und keiner störte sich daran. Weder die Ärzte, die mich sogar darauf ansprachen in der Visite, noch Krankenschwestern oder Pfleger. Zuhause stellte ich dann ganz schnell fest, dass nichts mehr nach kaltem Rauch stank und die Vorhänge usw. nicht mehr vergilbten.

So kam ich zur elektrischen Zigarette und rauche sie heute noch mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen.