Regelmäßig empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der politischen Führungsebene eine harte Linie im Umgang mit E-Zigaretten – da bleiben die Widersprüche von Fachleuten aus der Dampfer-Szene nicht aus.

Unter anderem empfiehlt die WHO ein generelles „Dampfverbot“ in geschlossenen Räumlichkeiten. Desweiteren werden Einschränkungen für den Konsum von E-Liquids kommuniziert, so könnten künftig Frucht-, Süßigkeiten-, Alkoholaromen verboten werden. Der Tagesspiegel berichtete kürzlich ausführlich darüber. Lesen Sie hier unsere Meinung bezüglich des WHO-Regulierungswahns:

Was zählt die Meinung von Millionen Dampfern?

Wenn es um die EU-Tabakprodukt-Direktive geht, prallen die verschiedensten Interessen und Ideologien aufeinander. Was dabei meist viel zu kurz kommt, ist das Interesse von Millionen glücklicher Dampfer. Denn genau diese sollen mal wieder von der EU bevormundet und in ihrer Freiheit beschnitten werden. Es spricht nichts gegen klare Regelungen, etwa was die Reinheit und Inhaltsstoffe von Liquids oder auch Obergrenzen für den Nikotingehalt angeht. Auch ein Werbeverbot und die Ansprache von Kindern und Jugendlichen kann eingeschränkt werden. Aber bitte nicht die freie Nutzung und der einfache Zugang zu E-Zigaretten für mündige Bürger. Bei herkömmlichen Zigaretten wird es schon auf die Spitze getrieben und Gleiches soll –  leider meist ohne objektive Bewertung –  auch den E-Zigaretten angetan werden. Wünschenswert wäre eine wertfreie Betrachtung, vor allem unabhängig vom Vergleich mit herkömmlichen Zigaretten. Dampfen ist einfach etwas völlig anderes als Rauchen, von den Inhaltsstoffen und vom chemischen Vorgang bis zu den Beeinträchtigung der Umstehenden sowie auch den Belastungen für den Dampfer selbst. Das muss die Politik in Berlin und Brüssel endlich erkennen und Entscheidungen im Sinne Millionen Betroffener und nicht im Sinne von Vorurteilen und Ideologien sowie der Pharma- und Tabaklobby treffen.

Autor: Martin Lehmann von Mr-Smoke.de