Tipps für den E-Zigaretten Umstieg
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Tipps für den E-Zigaretten Umstieg

Irgendwann kommt der Tag, an dem man es einfach Leid ist: Die Klamotten riechen verraucht, Kaugummi hilft atemtechnisch auch nicht mehr viel und beim Sport geht einem schnell die Puste aus. Im Winter pafft man einsam und verloren in der Kälte und dank stetig steigender Tabaksteuern herrscht auch noch Ebbe in der Kasse. Alltag, eines ganz normalen Zigaretten-Rauchers. Bei der InnoCigs-Umfrage „Wer sind die Dampfer“ waren all dies Motive der E-Zigaretten-Nutzer, das Rauchen aufzugeben und mit dem Dampfen zu beginnen. Vor allem gesundheitliche Aspekte standen dabei hoch im Kurs.

Aber wie stellt man ihn eigentlich an, den Umstieg von der Tabak- zur E-Zigarette? Wir von Mr-Smoke möchten Ihnen ein paar Antworten auf Ihre Fragen geben. Unsere Tipps und eine Prise nützlichen Wissens soll Ihnen den Wechsel aufs Dampfen erleichtern.

Zunächst einmal sollten Sie sich ganz allgemein darüber bewusst sein, dass das „normale“ Rauchen und das Dampfen von E-Zigaretten nicht das Gleiche ist. Sie wechseln dabei nicht einfach nur Ihre Zigarettenmarke, sondern steigen auf ein technisches Gerät um, dass sich in seiner Funktion vom Glimmstängel stark unterscheidet. Der wichtigste Unterschied ist allerdings, dass man beim Rauchen Rauch und beim Dampfen Dampf inhaliert.

Umstieg von Tabak auf E-Zigarette

E-Zigarette vs. Tabakzigarette! © Frank Eckgold/fotolia.com

Kleiner Exkurs: Unterschied zwischen Rauchen und Dampfen

Beim Rauchen werden durch das Ziehen an der Zigarette die Papierhülse und der Tabak verbrannt. Die dadurch entstehenden Gase werden in Form von Rauch eingeatmet. Diese enthalten neben dem Nikotin und Aromen weitere Stoffe wie Teer und Kohlenmonoxid, die äußerst gesundheitsschädigend sind.

Beim Dampfen wird das verwendete Liquid, eine mit Geschmacksstoffen angereicherte Flüssigkeit, elektronisch erhitzt und dabei verdampft. Der aromatisierten Dampf enthält – je nach Zusammensetzung – Nikotin in unterschiedlichen Stärken, kann aber auch komplett nikotinfrei inhaliert und genossen werden.

Ab zum E-Zigaretten-Fachhändler

Für Einsteiger ist es ratsam, sich in einem Fachhandel für E-Zigaretten beraten zu lassen. Dort werden geduldig Ihre Rauchgewohnheiten erfragt und dann eingeschätzt, welche elektrische Zigarette bzw. welches Liquid zu Ihnen passt! Raucher, die versuchen, sich allein und ohne Beratung durch das vielfältige E-Zigaretten-Sortiment zu schlagen, stoßen normalerweise schnell an ihre Grenzen. Oder entscheiden sich für ein Produkt, das ihren Bedürfnissen am Ende schlicht nicht gerecht wird.

Interessanterweise war die erste Generation der Elektro-Zigaretten optisch stark an das Aussehen einer Tabakzigarette angelehnt. Vor dem Hintergrund, dass die E-Zigarette aber prinzipiell nichts mit einer Tabakzigarette gemein hat, etablierten sich schon in zweiter Generation Modelle in Box- und Röhrenform, die sich auch äußerlich deutlich unterscheiden.

Auch Einsteigergeräte sollten ein paar Kriterien erfüllen, die genauso für Profigeräte wichtig sind: Ihre erste E-Zigarette sollte neben einer guten Dampfentwicklung, vor allem auch lecker sein und Ihnen einen Genuss verschaffen. Zudem sollte der Akku der E-Zigarette eine Kapazität besitzen, die kein ständiges Aufladen erfordert. Lässt der Akku Umstiegswillige schnell im Stich, vergeht ihnen vermutlich direkt die Lust am Dampfen und erleichtert ihnen den Griff zur ‚stets und überall verfügbaren‘ Tabakzigarette. Das ist natürlich kontraproduktiv, denn der Weg (weg von der herkömmlichen Zigarette) ist ja schließlich das Ziel! Ein High-End-Gerät muss es für den Einstieg ohne technisches Know-how aber auch nicht sein. Mit einer mittelpreisigen E-Zigarette, die leicht im Handling ist und deren Akku-Kapazität Sie gut durch den Tag begleitet, schaffen Sie eine solide Basis für Ihr neues Leben als Dampfer.

Übung macht den Meister

Schon beim ersten Zug an einer E-Zigarette merkt der aufmerksame Neudampfer, dass sie anders konsumiert wird als eine normale Zigarette. Im Gegensatz zur Tabakzigarette wird die elektronische Alternative am besten genossen, wenn man gemütlich und kontinuierlich an ihr zieht und den Dampf langsam einatmet. Wer das stoßartige Ziehen vom Rauchen gewohnt ist, erlebt bei der Elektro-Zigarette schnell einen Aha-Effekt à la „so geht’s Dampfen also irgendwie nicht!“. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Bei der E-Zigaretten-Technik wird das Liquid nicht verbrannt, sondern über eine Heizwendel verdampft. Je schneller und heftiger Sie ziehen, desto weniger Zeit hat das Liquid zu verdampfen.

Mitunter entlockt der Zug an der elektrischen Zigarette vor allem langjährigen Rauchern ein kleines Hüsterchen. Das liegt zum einen daran, dass die Raucherlunge zwar verbrannten Tabak, aber keinen lauwarmen Dampf gewohnt ist. Zum anderen produziert eine Tabakzigarette betäubende Blausäure, die das Husten unterdrückt. Es gibt unterschiedliche Inhalationsmethoden, in denen Sie sich üben können: Manche Dampfer bevorzugen es, den Dampf erst in der Mundhöhle zu sammeln und ihn dann in die Lunge zu inhalieren, andere ziehen ihn direkt kontinuierlich in die Lunge. Welche Technik Sie auch immer bevorzugen: Nach einer kurzen Umgewöhnung werden Sie es raus haben, den Dampf Ihres Lieblingsliquids mit der nötigen Ruhe zu genießen.

Tauchen Sie ein in unterschiedliche Geschmackswelten

Die Vielfalt an Liquidaromen kennt schon heute kaum Grenzen: Sie bekommen sie in unterschiedlichsten Frucht- und Tabakgeschmäckern oder auch besonderen „Tasty Tastes“, die nach Tiramisu, Bubble Gum oder Cola schmecken. Es ist auffällig, dass E-Zigaretten-Umsteiger zu Beginn Ihrer Dampferkarriere zumeist auf Liquids mit Tabakaroma zurückgreifen. Vielleicht, weil sie von ihnen den Kick erwarten, den sie von ihrem Glimmstängel gewohnt sind oder weil man an alten Gewohnheiten festhält. Erst später kommen sie ganz von allein auf den Geschmack fruchtiger oder anderer extravaganter Aromen. Es scheint, als fiele es ihnen schwer, ganz von ihrer Tabakzigarette loszulassen. Aber glauben Sie uns, der Umstieg auf die elektrische Zigarette fällt Ihnen leichter, wenn Sie sich von Vergleichen verabschieden. Auch die besten Tabak-Liquids können und wollen den Geschmack Ihrer Ex-Lieblingszigarettenmarke nicht nachahmen. Verinnerlichen Sie also noch einmal, dass die E-Zigarette keine Tabakzigarette ist und öffnen Sie sich unvoreingenommen der Vielfalt des Dampfengenusses!

Apropos ‚Kick‘: Umsteiger, die ihn von ihrer Tabakzigarette gewohnt sind und gerade in der Anfangszeit nicht darauf verzichten möchten, können ihn mit dem frischen Kick von Menthol-Geschmacksrichtungen imitieren.

Richtige Liquidstärke wählen

Als frischgebackener Umsteiger greifen Sie ruhig zu einem Liquid, das mehr Nikotin enthält als Ihre ehemalige Tabakzigarette. Wissenschaftler haben festgestellt, dass E-Zigarettendampf im Vergleich zum Rauch einer herkömmlichen Zigarette weniger als ein Drittel an Nikotin an den Körper abgibt. Darauf sollten Sie als Ex-Raucher achten, um nicht Gefahr zu laufen, enttäuscht zu werden oder vor lauter Schmacht wieder zum Glimmstängel zu greifen. Zu Beginn ist also ein höherer Nikotingehalt ratsam. Wenn der Umstieg erst einmal geschafft ist, reduzieren die allermeisten Dampfer den Nikotingehalt ihres Liquids ganz von selbst. Denken Sie also bitte an folgendes, bevor Sie leichtsinnig wieder zur Tabakzigarette greifen: Die große Gefahr des Tabakkonsums geht nicht vom Nikotin aus, sondern von den schädlichen Verbrennungsprodukten, die beim Rauchen entstehen. Dies bestätigt auch eine kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Studie, in der die Unbedenklichkeit von nikotinhaltigem E-Zigaretten-Dampf auf das Lungengewebe nachgewiesen wurde.

Einen kleinen allgemeinen Ratschlag möchten wir Ihnen gerne noch mit auf den Weg geben: Wem der Umstieg als Einzelkämpfer schwer fällt, findet im Internet einige aktive Communities und Dampfer-Foren, in denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen und sich gegenseitig motivieren kann. Denn in Gesellschaft macht das Dampfen doch noch immer am meisten Spaß!

Wer sich schon einmal einen Überblick über E-Zigaretten-Modelle verschaffen möchte, kann sich hier informieren: E-Zigaretten im Vergleich

Wir von Mr-Smoke wünschen Ihnen alles Gute für den Umstieg und sind gerne für Sie da, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben!

 

 

von jv|13. August 2015|10 Kommentare
10 Kommentare
  1. Andre 23. Oktober 2016 at 21:50 - Antworten

    Brauche eure hilfe!!!!! Habe mit dem dampfen angefangen und mir ein Liquid mit der srärke 6 besorgt. Habe vorher 20 Zigaretten geraucht. Nach ca.50 zügen bemerkte ich das ich heftige Kopfschmerzen und extremen Schwindel bekahm.Habe jezt erst einmal aufgehört zu dampfen aber der Schwindel hält immer noch an. Mein Liquide bestand aus 80% VG und 20 Wasser. Habe dieses Liquide gewählt weil ich vor einem Jahr schon einmal das gleiche Problem hatte. Rauche jetzt lelider wieder Zigaretten obwohl mir das Dampfen besser gefiel. Habt Ihr eine Ahnung wiso ich das Dampfen nicht vertrage

    • sh 3. November 2016 at 14:12 - Antworten

      Hallo André,

      das klingt ja gar nicht gut! Vielleicht hast du eine Allergie gegen die Inhaltsstoffe des Liquids oder die E-Zigarette war nicht richtig eingestellt, so dass es am Verdampferkopf liegen könnte? Ferndiagnosen sind immer schwierig, aber wenn du möchtest, lass dich gern noch einmal telefonisch von uns beraten: 040 228 687 73 oder – sofern du im Norden wohnst – schau in einer unserer Filialen vorbei: https://www.mr-smoke.de/e-zigaretten-shops-innocigs/index.html

      Beste Grüße

      das Mr-Smoke Team

  2. Anna 15. Dezember 2016 at 19:56 - Antworten

    Würde auch gerne auf E-Zigarette umsteige. Vielen dank für die Informationen.

    Lg Anna

  3. Olaf-Miroslav Tschoepei 24. Januar 2017 at 19:03 - Antworten

    Ich habe mir eine neue e-zigarette gekauft und will umsteigen von der normalen Zigarette..ich habe schon mal ne Weile eine e-zigarette gehabt,war aber unzufrieden,billigteile,mit der neuen bin ich vom der Form Farbe sehr zufrieden,ich benutze immoment 18mg lyqid und huste am Anfang.ist das lyqid zu stark?

    Ich habe ca 20cigarillos am Tag geraucht

  4. Efkan 15. Februar 2017 at 14:27 - Antworten

    Bin seit einer Woche umgestiegen auf die e Zigarette bin auch sehr zu Frieden frage mich aber was mehr Nikotin hatt die e Zigarette oder normale Zigarre habe vor her ein Packung geraucht wie kann ich das vergleichen.

  5. cogoo 9. März 2017 at 17:12 - Antworten

    Der Umstieg von der alltagsüblichen Tabakwahre zur e-zigarette ist nicht grade leicht – aber wenn wir alle mal ehrlich sind.. gesundheitlich ist ständiges rauchen auch nicht wirklich fördernd. Vergleichen lässt sich das rauchen und qualmen nicht wirklich. Für mich sind es zwei völlig unterschiedliche Dinge. Allerdings erleichtert der Umstieg auf die e-zigarette den kompletten Raucherausstieg enorm! Die kleinen regelmäßigen Raucherpausen können nach wie vor fortgesetzt werden. Nun wird ganz einfach Dampf statt Rauch inhaliert.. ;D Die Konsumeinnahme ist auch eine völlig andere und zunächst etwas gewöhnungsbedürftig – aber wie oben schon gesagt „Übung macht den Meister!“

  6. Dennis 3. Juli 2017 at 18:00 - Antworten

    ich habe vor 1 Jahr und 4 Monate angefangen zu Dampfen mit 18mg Nikotin das ging ca. 2 Wochen. Bin dann runter auf 9 mg, die habe ich dann 5 Monate gedampft. Dann habe ich angefangen 6 mg zu Dampfen das ging ungefähr 5 Monate. Dann habe ich angefangen 3 mg Nikotin zu Dampfen für 2-3 Monate. Zum Schluss habe ich dann angefangen mit 1,5 bis 1,0 zu Dampfen im Wechsel.

    Jetzt muss ich mal eine Frage stellen kann man beim Nikotin senken Entzug bekommen.

    In der Zeit beim Dampfen mit 1,5 bis 1,0, habe ziemlich viel gedampft. Bzw. Unruhe, war dauernd nervös,konnte mich nicht konzentrieren, gereizt, herzrasen Panikattacken habe ich gehabt. Hatte die Ständig im Mund,Jetzt Dampfe ich seid 3 Monate und 25 Tage nicht mehr. Hab erstmal aufgehört mit Dampfen bzw. Dampfe ab und zu Null

    Gruss

    • jl 17. Juli 2017 at 12:34 - Antworten

      Hallo Dennis,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Bevor wir Ihre Frage beantworten, schildern Sie doch bitte, was Sie unter „… mit 1,5 bis 1,0 habe ziemlich viel gedampft.“ verstehen.

      Grundsätzlich: Selbst bei reduzierter Konzentration, aber deutlich intensiverem Dampfverhalten, ist es aufgrund einer gewissen Masse nicht auszuschließen, körperliche Reaktionen hervorzurufen.

      Viele Grüße

      Ihr Team von Mr-Smoke.de

  7. Dennis 23. Juli 2017 at 16:44 - Antworten

    Hallo und danke für Ihre Antwort,

    ich meine damit in der Zeit wo ich runtergefahren bin bis zu 1,0 Nikotin.

    Habe ich sehr viel gedampft und kam nicht auf ein Level. Kam keine Befriedigung, daher auch meine Frage ob meine Symtome damit zusammen hängen können.

    Mfg

    • jl 7. September 2017 at 12:39 - Antworten

      Hallo Dennis,

      da Sie die Konzentration zwecks Gewöhnung nicht abrupt reduziert haben, sind die beschriebenen Reaktionen damit zusammenhängend eher nicht zu vermuten.

      Natürlich können wir Ihnen keinen ärztlichen Rat geben.

      Alles Gute
      Ihr Team von Mr-Smoke.de

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