© istock.com/Mitshu

© istock.com/Mitshu

Wer sich zum ersten Mal näher mit der E-Zigarette beschäftigt, wird sofort mit einer Vielzahl von Fachbegriffen konfrontiert, die im Zusammenhang mit dem Dampfen auftauchen. Damit Sie von Anfang an mitreden können, haben wir hier die wichtigsten Begriffe rund um die E-Zigarette für Sie zusammengetragen und erklärt:

Adapter: Adapter ermöglichen den flexiblen Einsatz der E-Zigarette. Mit dem Überbegriff bezeichnet man einerseits Ladeadapter für das Laden der Akkus, andererseits aber auch Adapter, die die Nutzung von Akkus in verschiedenen Arten von E-Zigaretten erlauben.

Akkus: Um das Liquid zu verdampfen, ist elektrische Energie erforderlich. Diese liefert der eingesetzte Akku. Verwendet werden für die E-Zigarette gewöhnlich starke Lithium-Ionen-Akkus. Der enthaltene Strom reicht gewöhnlich, um für eine Dauer zu dampfen, die mehr oder weniger zehn Zigaretten entspräche. Es gibt verschiedene Varianten von Akkus. Neben manuellen Modellen werden auch automatische Akkus, die durch einen Unterdrucksensor aktiviert werden, sowie regelbare Modelle, die verschiedene Stromstärken abgeben können, angeboten.

Akkuträger: Als Akkuträger bezeichnet man eine größere E-Zigarette, bei der die Stromzufuhr gewöhnlich regelbar ist. Sie kann in der Praxis mit den meisten Verdampfern kombiniert werden.

Aroma: Aromen sind die Geschmacksstoffe, die für die Mischung von geschmacksintensiven Liquids wie Apfel, Zimt oder Kaffee erforderlich sind. Meist handelt es sich dabei um Lebensmittelaromen.

Atomizer: Bezeichnung für das Element zwischen dem Aromaverdampfer und dem Cartomizer. Der Atomizer ist der wichtigste Teil der E-Zigarette, der für das Verdampfen des Liquids an der Heizwendel zuständig ist.

Basisliquid: Bei einem Basisliquid handelt es sich um die Basisflüssigkeit, die für das Selbstmischen von Liquids erforderlich ist. Es enthält noch keine Aromastoffe. Basisliquids sind mit und ohne Nikotin erhältlich.

Cartomizer: Das Wort Cartomizer ist eine Zusammensetzung aus den Begriffen „Cartridge“ und „Atomizer“. Bei dieser Variante der E-Zigarette werden der Verdampfer und das Depot zu einer Einheit verbunden, sodass beim Wechsel des Verdampfers auch das Depot ausgetauscht werden muss. Verbreitet ist der Cartomizer überwiegend bei Einwegmodellen.

Cartridge: Cartridge ist eine andere Bezeichnung für das Depot.

Siehe Depot.

Clearomizer: Die Bezeichnung Clearomizer stammt vom englischen Wort „clear“ für „rein“. Im Inneren dieses Verdampfers wird weder mit Klebern noch mit Schäumen gearbeitet, weshalb er durchsichtig ist. Sie sind für ihre hervorragende Dampfentwicklung bekannt. Beim Clearomizer sitzt die Heizwendel direkt am Mundstück, wodurch der Dampf „warm“ schmeckt.

Cone: Bei einem Cone handelt es sich um ein Aluminium- oder Edelstahlteil, das den Akku mit dem Verdampfer verbindet.

Dampfen: Als Dampfen bezeichnet man den Vorgang, wenn der Dampfer an der E-Zigarette zieht und den im Inneren erzeugten Dampf inhaliert.

Dampfertaschen: Eine Dampfertasche ist ein kleines Etui vergleichbar mit einem Zigarettenetui, in dessen Innerem die E-Zigarette sowie gefüllte Depots und Akkus zum Auswechseln unterwegs Platz finden. Bei größeren Modellen kommen auch mehrere Geräte unter. Man spricht auch vom PCC Charger.

Depot: Das Depot ist der Behälter, in den der Dampfer das Liquid einfüllt. Es gibt unterschiedliche Arten von Depots, die entweder mit oder ohne Watte funktionieren.

Drip Tip: Als Drip Tip bezeichnet man ein spezielles Mundstück, zu dessen Seiten man direkt das Liquid einfüllen kann, ohne es abnehmen zu müssen.

Flash: Flash ist das Gefühl, das beim Inhalieren des Dampfes in der Lunge entsteht. Je näher das Dampferlebnis dem Rauchen kommt, desto besser ist der Flash.

Heizdraht: Der Draht, der für die Integration der Heizwendel benötigt wird, wird Heizdraht genannt.

Siehe Heizwendel.

Heizwendel: Die Heizwendel befindet sich im Inneren des Verdampfers. Durch die Heizwendel wird der elektrische Strom geleitet, woraufhin er sich erhitzt. Das Liquid, das sich an seiner Oberfläche befindet, wird dadurch verdampft und der charakteristische Dampf entsteht.

Kokeln: Läuft der Verdampfer trocken oder überhitzt er, entsteht ein angekokelter Geschmack.

Liquid: Liquids werden zwingend benötigt, um eine E-Zigarette betreiben zu können. Es handelt sich dabei um die Flüssigkeit, die im Verdampfer verdampft wird. Liquids bestehen gewöhnlich aus Propylenglycol (PG), Glyzerin (VG), destilliertem Wasser, Nikotin, Ethanol und Aromen, wobei die einzelnen Anteile sehr stark variieren können. So werden beispielsweise nikotinhaltige und nikotinfreie Liquids unterschieden. Liquids sind in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen erhältlich. Zudem unterscheiden sie sich durch die Menge an erzeugtem Dampf. Bei der Auswahl von Liquids sollte darauf geachtet werden, dass sie eine hohe Qualität aufweisen und keine gefährlichen Inhaltsstoffe beinhalten.

Propylenglycol (PG): Dieser Lebensmittelzusatz (E1520) ist einer der wichtigsten Bestandteile des Liquids. Je mehr davon verwendet wird, desto stärker entwickelt sich der Dampf, aber desto mehr trocknet PG auch die Schleimhäute aus. Es ist für die Bindung der Aromastoffe verantwortlich.

Pyros: Dampfer bezeichnen normale Tabakzigaretten als Pyros.

Selbstwickelverdampfer: Bei einem Selbstwickelverdampfer handelt es sich um einen Verdampfer, der sehr leicht auseinandergenommen werden kann. Dies erleichtert es Dampfern, die die individuellen Eigenschaften ihrer E-Zigarette durch das Selbstwickeln verändern möchten, ihren Verdampfer selbst zu wickeln.

Slim: Diese Variante der E-Zigarette ist besonders schlank, ist aber wegen des geringen Fassungsvermögens eher für Wenigdampfer geeignet.

Tank: Der Tank ist eine Alternative zum herkömmlichen Wattedepot. Er wird in einigen E-Zigarette-Modellen eingesetzt, um die Dampfentwicklung und den Geschmack positiv zu beeinflussen.

Vaporizer: Siehe Verdampfer.

Verdampfer: Im Inneren des Verdampfers befindet sich die Heizwendel, die für das Verdampfen des Liquids verantwortlich ist. Er wird auch als Atomizer bezeichnet.

Vegetable Glycerin (VG): Pflanzliches Glyzerin ist einer der Basisstoffe eines Liquids. Es ist in deutlich geringerer Konzentration enthalten als PG. Es schmeckt leicht süßlich.

Wendel: An der Oberfläche der Wendel wird das Liquid verdampft.

Siehe Heizwendel.

Zugtechnik: Der Dampfer zieht anders an seiner E-Zigarette als der Raucher an einer herkömmlichen Tabakzigarette. Dies hängt damit zusammen, dass das Nikotin in einer anderen Form vorliegt als beim Dampfen.