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Seit über neun Jahren ist die E-Zigarette am Markt verfügbar. Inzwischen wird das Dampfen für immer mehr Menschen zu einem spannenden Hobby. Immer wieder neue Methoden werden gefunden, um sich noch näher an das optimale Dampferlebnis heranzutasten. Eine Neuerung, die viele Dampfer seit einiger Zeit beschäftigt, sind regelbare Akkus.

Regelbarer Akku für die E-Zigarette

Ein regelbarer Akku für die E-Zigarette ermöglicht es Ihnen, Ihre E-Zigarette mit unterschiedlicher Volt-Zahl zu betreiben. Man spricht auch von einem Twist- oder VV-Akku. Er kann je nach Modell entweder stufenlos innerhalb eines bestimmten Voltbereichs, zum Beispiel zwischen 3,2 und 4,8 V, betrieben werden oder es sind mehrere Stufen vorgegeben, zwischen denen Sie wählen können.

Regelbare Akkus ermöglichen es Ihnen, die erzeugte Dampfmenge zu beeinflussen. Gleichzeitig können Sie dadurch auch die Intensität des Aromas, die Temperatur des Dampfes sowie den Hit ganz nach Ihrem Geschmack verändern.

Funktionsprinzip der regelbaren Akkus

Betreiben Sie den Akku beispielsweise bei 3,2 Volt, so schicken Sie bei voll geladenem Akku 3,2 Volt durch die Heizwendel. Dadurch entsteht eine bestimmte Menge Dampf. Wird die Voltzahl gesteigert, wird mehr Strom durch die Heizwendel geleitet. Der Draht erhitzt sich dadurch stärker und es wird mehr Liquid verdampft. Man kann also sagen: Je höher Sie an einem regelbaren Akku die Voltzahl einstellen, desto stärker ist die Dampfentwicklung.

Vorteile von regelbaren Akkus

Regelbare Akkus für die E-Zigarette bringen folgende Vorteile mit sich:

  • Sweet Point: Durch das Regeln der Stromstärke steigern sich Ihre Chancen, den sogenannten „Sweet Point“, also den Punkt mit dem idealen Dampfverhalten zu finden.
  • Einfache Bedienung: Die gewünschte Stromstärke lässt sich ganz einfach einstellen.
  • Schneller Wechsel: Viele Dampfer besitzen mehrere E-Zigaretten sowie die zugehörigen Akkus, die die optimale Ausgangsleistung für das optimale Dampferlebnis liefern. Mit einem regelbaren Akku können Sie hingegen mehrere E-Zigaretten und Liquids mit nur einem Akku dampfen, indem Sie ihn einfach an die jeweils notwendige Spannung für das optimale Dampfverhalten anpassen.
  • Anpassung der Liquid-Intensität: Mit einem regelbaren Akku können Sie die Intensität eines Aromas individuell verstellen. Haben Sie ein Liquid beispielsweise leicht überdosiert, können Sie die Stromstärke reduzieren und so die Geschmacksintensität reduzieren. Ebenso können Sie Ihr Geschmackserlebnis intensivieren, indem Sie die Stromstärke erhöhen.

Regelbare Akkus richtig einstellen

Wenn es um die Einstellung des regelbaren Akkus geht, beachten Sie immer das Grundprinzip: Tasten Sie sich langsam heran! Starten Sie zunächst einmal mit der niedrigsten verfügbaren Stromstärke. Meist gibt es für die Regelung ein kleines Drehrad auf der Kappe des Akkus, das mit einer Skala versehen ist. Drehen Sie den Regler zur kleinsten Voltzahl.

Nun beginnen Sie mit der „Verköstigung“. Nehmen Sie einen Zug aus Ihrer E-Zigarette. Beurteilen Sie die Dampfmenge und den Geschmack. Ist er für Sie bereits optimal, behalten Sie die Einstellung bei. Sind der Dampf und die Geschmacksintensität noch nicht zufriedenstellend, stellen Sie den Drehregler geringfügig höher, um die Ausgabespannung etwas zu erhöhen. Nun testen Sie erneut. So erhöhen Sie langsam und Schritt für Schritt die Spannung und kommen so Ihrem Optimum immer näher.

Gehen Sie mit der Spannung nicht zu hoch. Bei manchen Verdampfern, die nur wenig Dampf erzeugen, kann eine hohe Spannung von jenseits der 4 Volt erforderlich sein, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Bei vielen anderen Modellen hingegen stellt sich durch eine zu hohe Voltzahl ein scharfer Geschmack des Dampfes ein. Auch das Aroma kommt dann nicht mehr voll zur Geltung und schmeckt nicht mehr wie gewohnt.

Achtung: Sollten Sie einen kokeligen und extrem scharfen Geschmack bemerken, reduzieren Sie die Spannung umgehend wieder. In diesem Fall überlasten Sie den Verdampferkern und das Material im Inneren beginnt zu verkokeln. Ein hochqualitativer Akku hält die kurzfristige Überbelastung mit etwas Glück aus. Wird er allerdings zu stark belastet, entstehen im Inneren Kurzschlüsse, die sich aufgrund der hohen Temperatur im Inneren rasend schnell ausbreiten und den Akku zerstören.

Regelbare Akkus und Subohm-Dampfen

Das Subohm-Dampfen, also die Verwendung von Verdampfern mit einem Widerstand von unter 1 Ohm, ist unter Dampfern umstritten. Es handelt sich dabei um eine Möglichkeit, gewaltige Mengen Dampf zu produzieren. Aufgrund des geringen Widerstands wird eine deutlich höhere Hitze erzeugt. Dadurch verdampft mehr Liquid, wodurch die Dampfmenge gesteigert wird. Die Hitze bringt allerdings auch Gefahren mit sich, da der Akku überhitzen könnte. Deshalb sollten sich ausschließlich Dampfer mit dem Subohm-Dampfen beschäftigen, die über die entsprechenden Kenntnisse sowie Know-how im elektrotechnischen Bereich verfügen. Nur so kann sichergestellt werden, dass keine Unfälle passieren. Regelbare Akkus erleichtern es Ihnen beim Subohm-Dampfen, sich an das Optimum heranzutasten.